Quartierverein

Herbstwanderung Nottelerberg, 05.09.10

Vor kurzen wurde die Herbstwanderung des Quartiervereins am Tannberg unter reger Teilnahme durchgeführt. Aufgrund der meteobedingten Nichtdurchführbarkeitsvoraussetzungen in den vergangenen Jahren hat der Vorstand diesmal das Programm so vorgesehen, dass dieses auch bei allfälligen Witterungsunzulänglichkeiten hätte durchgeführt werden können.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, hat man sich dabei gedacht. Allein - es erwies sich, dass die planerische Vorsicht nicht zum Zuge kommen musste. Mit dem obligaten akademischen Viertel an Verspätung konnte die sportliche Wandergruppe nach dem gefechtsmässigen Parkieren der Fahrzeuge im Wald ihren Marsch antreten. Hunde und Kinderwagen mit den dazugehörenden Verantwortlichen haben unter kundiger und umsichtiger Führung des Präsidenten die moderate Wanderung in Angriff genommen und sich im leichtem Nebel auf der Krete des Berges oberhalb Nottwil fortbewegt. Die ersten Gespräche über Gott und die Umwelt haben sich äusserst rasch selbständig und nachhaltig  in Bewegung gesetzt und plötzlich umhüllten uns wärmende Sonnenstrahlen.  Am Ziel angekommen, konnte das zweite Detachement (Ankunft mit Auto und der professionellen Golfausrüstung) begrüsst werden. Sternartig haben sich beide Gruppen – die einen nach mehr oder weniger Umwegen infolge mangelnder Geographiekenntnisse oder Orientierungsvermögen – gefunden und sich zeitverzugslos hinter den vorbereiteten Brunch auf dem Hof Underrot der Familie Muff gemacht.

Herrliche Rösti, braungebratener  Schinken und Rührei haben innert kurzer Zeit die angebrauchten Kräfte wieder aufbauen können, sodass nach dem gruppendynamisch wichtigen und zusammenführenden Apéro mit dem uns zur Verfügung stehenden Pro die ersten Abschläge geübt werden konnten. Nun ist es natürlich auch beim Golfen so, dass die Meister nicht reihenweise vom Himmel fallen. Trotzdem konnte man gut beobachten, dass Handicapinhaber von der Früchte ihrer langjährigen Vorbereitung und  aktiven Betätigung mit dem Golfgeschirr profitieren konnten. Andererseits war es erstaunlich, dass es einige hochbegabte Jungtalente gab, die sogar Profis in Erstaunen  versetzen mochten. Und in Anwendung des Gauss’schen Grundsatzes gab es natürlich auch einige, die noch hart an der Umsetzung der Vektorenaddition und damit des erfolgreichen Transportes der weissen Kugel ins Zielgebiet arbeiten müssen. Derweil legten die Profis unter uns noch eine Runde auf der 9 Lochanlage zurück.

Wie auch immer, ich denke alle hatten Spass, und das Programm war einmal mehr sehr attraktiv. Erfreulich erwähnenswert ist, dass sehr viele neue Mitglieder und Familien mit Kindern teilgenommen haben. Irgendwann wurde dann individuell die Rückreise oder der Rückmarsch angetreten. Sicherlich wurden einige Neugolfer anderntags von muskelkaterartigen Schmerzen an bis anhin unbekannten Muskelpartien geplagt. In Erinnerung bleibt ein abwechslungsreicher Ausflug in bester Stimmung.

Bitte vornotieren: Racletteabend am 14.Januar am See. Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.

Peter Taeschler, Präsident Quartierverein am Tannberg, September 2010