Quartierverein

30 Jahre QV Tannberg / 30. GV / Herbstanlass 2012

Quartierverein am Tannberg feiert 3. Dezennium

An der Jubiläumsgeneralversammlung, welche in frühlingshafter, ja fast sommerlicher Umgebung zu Pfingsten von zahlreichen Mitgliedern im Koller-Huus zu Schenkon am Tannberg besucht wurde, hat der präsidiale Rück­blick auf die letzten 30 Jahre sehr viele Emotionen und Erinnerungen wachgerufen. Nach dem legendären Fondue Chinoise aus Koller-Huus’scher Küche wurde wie gewohnt dabei auch die Gelegen­heit genutzt, Bekanntschaften neu aufzubauen oder zu vertiefen.

Erfreulich zu verzeichnen war die Teilnahme einer Vielzahl von Gründungsmitgliedern, welchselbige den noch jüngeren Mitgliedern in eloquenten  und adäquat ernsthaften Worten die damaligen Beweggründe und Motivationen zur Bildung eines ebensolches Vereins darlegten.

Ganz herzlichen Dank an die Koller-Huus-Crew für die grosszügige und professionelle Betreuung sowie den offerierten Apéro und Welcome-Drink!

Klar, dass ein Jubiläumsjahr nicht einfach mit einer herkömmlichen GV gefeiert werden kann. Daher hat sich der Vorstand Gedanken gemacht dergestalt, dass ein aussergewöhnlicher Anlass auf die Beine gestellt werden muss, welcher dem Jubiläum und der Arbeit der Vorgänger und der derzeit Aktiven zumindest - wenn allenfalls auch nur teilweise - gerecht werden kann.

 

Gesagt – getan. Am 23. September morgens um neblige 0900 Uhr trafen sich – wiederum – zahlreiche jüngste, junge und altersmässig andere Mitglieder zur cartransportierten Verschiebung am Besammlungsort. Gipfeli und Kaffee erwärm­ten und erfreuten die sich Besammelnden hervorragend und alle freuten sich, als sie auf dem Seedamm vor Rapperswil die Sonne in Form einer blauen Störung am Himmel willkommen heissen konnten.

Und dann ging’s Schlag auf Schlag. Der Busschauffeur hat in meisterlicher Manier sein Gefährt durch die Quartierstrassen geführt – die normalen Zufahrtsstrassen waren in Folge Slow-up gesperrt. Doch dazu später noch eine unglaubliche Räubergeschichte.

Zu Fuss gings dann von Busskirch in einem gliederfreundlichen Spaziergang zur Juckertfarm, wo uns auf der Terrasse ein wohl­tuender umfangreicher Apéro empfing. Nach der Auskund­schaftung des Anwesens (grösster Kürbisproduzent, einmalige Obstplantagen, familienfreundliche Umgebung, Verkaufsladen mit selbstgemachten Produkten) konnten die Kräfte bei einem au­sgezeichneten Bauernbuffet gestärkt und auf die bevorstehenden agrikulturellen Wettkämpfe eingestimmt werden.

Und diese kamen dann unaufhaltsam auf uns zu. Nach der professionell vorge­nommenen Gruppen-Ein- und Verteilung erwachten die Kampfgeister in ver­schiedener Stärke, jedoch immer so, dass alle Gruppen das Beste gaben. Es galt Diszipli­­nen wie Nageln, Hühner zum Flug zu bringen, Bälle auf unstabilem Brett ins Ziel führen, Schätzen, Tells Apfelschuss zu wiederholen und Trampiauto­fahren zu absolvieren und zu bestehen – kurz: ein sowohl intellektuell wie auch körperlich anspruchs­volles Programm zu bewältigen.

Das Dessertbuffet konnte die Wogen glätten und die Muskeln wiederum aufladen, ehe es zur Preisverteilung ging. Die beste Gruppe hatte gewonnen. Herzliche Gratulation, ebenso allen anderen nachfolgenden. Ja, und dann hiess es schon wieder „zurück zum Bus“.

 

auf dem Bild nicht erkennbar sind alle Abwesenden

 

Planmässig setzte sich der Bus in Bewegung. ABER: vor  der ersten Abzweigung versperrte eine Vauban-Schranke die freie Weiterfahrt. Ziel- und lösungsorientiert wie der Präsident halt einmal ist, hat er in ungebremster Initiative nach bestem Wissen und Gewissen die Schranke auf die Seite gestellt und den Chauffeur angewiesen, langsam und vor­sichtig warn­blinkleuchtend gen Hauptstrasse zu fahren (es kamen ja bereits zahlreich PW’s auf der gesperrten Strecke entgegen). Jedoch hat er die Rechnung ohne den resoluten und wie aus dem Nichts aufge­tauchten Strecken­chef gemacht, der sich mit seiner offenbar geistes­verwandten und ebensolchen unflexiblen Gespie­lin vor den Bus gestellt hat der­estalt, dass sogar eine Klage wegen Nötigung selbst vor Bundes­gericht Erfolg haben müsste.

Um die Situation nicht eskalieren zu lassen, wurde der Motor während der Wartephase abgestellt, sodass in der Folge auch die Air-Co nicht funktionierte und alle Passa­giere ausstiegen. Die Situation war heiss, Schläge waren zu befürchten, doch konnte der Präsi dies mit seinem psychologischen Einfühlungs­vermögen und unglaub­lichen Verhandlungsgeschick wieder rasch in den Griff bekommen. Ein länger dauerndes Telefon­gespräch mit dem polizeilichen Einsatz­leiter hat dann das ermöglicht, was man mit gesundem Menschenverstand in kurzer Zeit hätte er­reichen können. Naja, lieber Thomas Bärlocher als Sicherheitsverantwortlicher des OK’s, vielleicht kommen Sie ja noch selber darauf, dass man mit ein bisschen Flexibilität leichter durchs Leben kommt.

Trotzdem – und dies ist auf allen Fotis unter www.tannberg.ch gäbig ersichtlich: es war ein super genialer Tag, der durch die Grosszügigkeit von Urs und Esther Fischer (www.centralhof.ch) noch erheblich bereichert wurde. Ganz, ganz herzlichen Dank für die generöse Spende des Apéros und aller Getränke!

Männiglich – jung und alt, freut sich jetzt schon auf den nächsten Anlass: Chäsobig am 25. Januar 2013. Für alle Neuzuzüger und Interessierten gibt das Präsidium unter 079 215 53 18 herzlich gerne Auskunft.

Peter Taeschler, Präsident Quartierverein am Tannberg, Ende September 2012